Vaginalflora

SCHEIDENTROCKENHEIT

WIE FUNKTIONIERT DIE FEUCHTIGKEITSVERSORGUNG DER SCHEIDE?

Woman wellness and body care

Während der gesamten fruchtbaren Zeit (von der Pubertät bis zu den Wechseljahren) wird die Scheide durch den  Zervixschleim mit Feuchtigkeit versorgt.

Die vaginale Schleimhaut bekommt ausserdem Feuchtigkeit aus den Blutgefässen, die sie ernähren. Diese Feuchtigkeitsversorgung gewährleistet den Erhalt einer normalen Scheidenflora.

Bei sexueller Erregung produzieren die Drüsen am Scheideneingang  mehr Gleitsekret, das die Scheidenschleimhaut und den Scheideneingang beim Geschlechtsverkehr schützt.

 

 

WAS IST SCHEIDENTROCKENHEIT?

Young woman on white background. Gynecology concept

Es kann vorkommen, dass  die Feuchtigkeitsversorgung der Scheide unzureichend ist. In diesem Fall spricht man von Scheidentrockenheit.

Eine unzureichende Feuchtigkeitsversorgung führt zu:

 verminderter Produktion von Gleitsekret

 einem unangenehmen Gefühl im Intimbereich

 einer Schwächung der Schleimhaut und somit zu einem erhöhten Infektionsrisiko

Die Symptome können vielfältig sein:

 Reizungen

 Juckreiz

 Brennen

 Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

ABER WARUM GERADE ICH?

Von Scheidentrockenheit kann jede Frau irgendwann betroffen sein.  Die Ursachen sind vielfältig und kommen in unterschiedlichen Phasen im Leben der Frau zum Tragen:

Bei hormonellen Veränderungen während der  Wechseljahre,
nach einer  Entbindung oder während der  Stillzeit

Bei Anwendung  bestimmter hormoneller Empfängnisverhütungsmittel oder anderer Arzneimittel wie Antidepressiva, Chemotherapeutika oder Radiotherapeutika

Unter Einwirkung von intensivem Stress

Durch das Tragen ungeeigneter Kleidung (zu enge Hosen, synthetische Unterwäsche)

Durch übertriebene Intimhygiene  (Scheidenspülungen) oder  zu langes Tragen von Tampons

PRAKTISCHE TIPPS ZUR VERMEIDUNG VON SCHEIDENTROCKENHEIT

SIE LEIDEN UNTER SCHEIDENTROCKENHEIT?

AINARA® ein HORMONFREIES mukoadhäsives (an der Scheidenschleimhaut haftendes) Vaginal-Gel zur Befeuchtung, lindert die Symptome der Scheidentrockenheit sowie Beschwerden im Intimbereich und verbessert die Lebensqualität:

 MINDERT Scheidentrockenheit

 LINDERT Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

 REDUZIERT Juckreiz und Brennen

Seine Wirksamkeit ist klinisch belegt!

Anwendung:

AINARA® zweimal wöchentlich anwenden. Je nach Bedarf kann AINARA® auch für bis zu 12 Wochen täglich angewendet werden. Wenn die Symptome anhalten, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

Präzise Dosierung von 1 g mit einem wiederverwendbaren Applikator.

Packung: Eine 30-g-Tube mit einem wiederverwendbaren Applikator (reicht für 30 Anwendungen).

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BAKTERIELLE VAGINOSE

Was ist eine bakterielle Vaginose?

Die bakterielle Vaginose betrifft viele Frauen.

Sie macht 60% der Scheideninfektionen bei Frauen im gebärfähigen Alter aus. Die bakterielle Vaginose ist ein Ungleichgewicht der Zusammensetzung der Scheidenflora (Vaginalflora). Das Scheidenmilieu ist mit einer grossen Anzahl unterschiedlicher Bakterien besiedelt. Im normalen Zustand kommen in der Vagina Laktobazillen (Milchsäurebakterien) vor. Laktobazillen sorgen für ein saures Scheidenmilieu und produzieren Substanzen mit antibakterieller Wirkung, die die übermässige Vermehrung anderer Bakterien verhindern.

Bei einer bakteriellen Vaginose werden die Laktobazillen ganz oder teilweise von anderen schädlichen Bakterien verdrängt, hauptsächlich von den sogenannten «Gardnerella vaginalis».

Welche Risikofaktoren begünstigen die bakterielle Vaginose?
  • Eine übertriebene Intimpflege (Vaginalduschen mit Reinigungsprodukten oder Desinfektionsmitteln)
  • Ein niedriger Östrogenspiegel (an den Tagen vor oder nach der Menstruation, während der Schwangerschaft oder nach der Menopause)
  • Rauchen
  • Häufig wechselnde Geschlechtspartner
  • Langanhaltender Stress
  • Geschwächtes Immunsystem
Was sind die Symptome?

 

  • Ungewöhnlicher Ausfluss aus der Vagina: stärker als normal und schlecht riechend (Geruch nach verdorbenem Fisch), vor allem nach dem Geschlechtsverkehr oder während der Periode.
Was sind die Risiken einer bakteriellen Vaginose?
  • Wiederkehrende Episoden der bakteriellen Vaginose bergen das Risiko, Infektionen der Gebärmutter (Endometriose) sowie der Eileiter (Unterleibsentzündung) vor allem nach vaginalen Operationen zu begünstigen.
  • Während der Schwangerschaft kann die bakterielle Vaginose ein Risikofaktor für eine Frühgeburt sein.
  • Das Ungleichgewicht der Vaginalflora, das mit der bakteriellen Vaginose einhergeht, begünstigt die Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten (Gonorrhoe, Chlamydien, Herpes genitalis und HIV).
  • Kann einen begünstigenden Faktor für die Entwicklung von Krebsvorstufen am Muttermund darstellen.
Wirken Antibiotika langfristig?

Im Allgemeinen wird die bakterielle Vaginose mit einem geeigneten Antibiotikum behandelt. Leider haben diese oft nur eine kurzzeitige Wirkung.
Tatsächlich tritt bei 4 von 10 Frauen innerhalb von 3 Monaten nach dem Absetzen des Antibiotikums ein Rezidiv auf.

Die Bakterien Gardnerella vaginalis produzieren einen Biofilm auf der vaginalen Schleimhaut. Antibiotika können diesen Biofilm nur teilweise zerstören.  Deshalb kann sich der Biofilm nach dem Absetzen des Antibiotikums neu bilden und so Rezidive der bakteriellen Vaginose begünstigen.

Deshalb empfehlen wir Ihnen, im direkten Anschluss an die Antibiotikabehandlung Polybactum® zu verwenden.
Dank seiner dreifachen Wirkung beugt Polybactum einem Rückfall vor.

Wenn Sie glauben, an einer bakteriellen Vaginose zu leiden, sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt / Ihrer Frauenärztin.

Polybactum ist eine wirksame und innovative Lösung gegen das erneute Auftreten der bakteriellen Vaginose nach einer Antibiotikabehandlung!

  • Klinisch nachgewiesene Wirksamkeit:

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  • Dank seiner DREIFACHWIRKUNG kann Polybactum®:
  1. das Wachstum der « Gardnerella vaginalis» Bakterien eindämmen, ohne die Laktobazillen in der Vaginalflora zu schädigen.
  2. das Scheidenmilieu ansäuern (den pH-Wert senken) und so den Wiederaufbau der Laktobazillen in der Vaginalflora begünstigen.
  3. an der Oberfläche der Vaginalzellen haften, um zu verhindern, dass sich « Gardnerella vaginalis» auf den Scheidenwänden einnistet und weiter ausbreitet (Barrierewirkung).

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Polybactum®:

  • Geeignet zur Anwendung während der Schwangerschaft
  • Hormonfrei, Parabenfrei
  • Kompatibel mit Präservativen

Packungen:

  • Packung mit 3 Vaginalzäpfchen: 1 Behandlungszyklus
  • Packung mit 9 Vaginalzäpfchen: 3 Behandlungszyklen (vollständige Behandlung)

Wie verwenden Sie die Polybactum® Vaginalzäpfchen?

Die vollständige Behandlung beinhaltet die Anwendung von 9 Vaginalzäpfchen (3 Behandlungszyklen mit jeweils 3 Zäpfchen).

  • Beginnen Sie Polybactum® unmittelbar nach der Antibiotikabehandlung. Falls notwendig, warten Sie bis zum Ende des Menstruationszyklus.
  • Wenden Sie 3 Vaginalzäpfchen während 1 Woche an: 1 Zäpfchen alle 3 Tage (am Tag 1, Tag 4 und Tag 7).
  • Diese Behandlung während der beiden folgenden Zyklen wiederholen (3 Behandlungszyklen insgesamt), das heisst direkt nach dem Ende Ihrer nächsten 2 Menstruationen.

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  • 1 Behandlungszyklus entspricht der Anwendung eines Zäpfchens alle 3 Tage innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen.
  • Falls Sie keine Menstruation haben, wenden Sie Polybactum® während 3 aufeinanderfolgenden Monaten an (immer am gleichen Datum).

Hier finden Sie weitere Informationen zur korrekten Anwendung der Vaginalzäpfchen

UNGLEICHGEWICHT DER VAGINALFLORA

Der pH des Intimbereiches

Der Säuregrad der Haut wird am pH gemessen und variiert von einer Körperstelle zur anderen. Er ist an manchen Stellen, wie zum Beispiel unter den Achseln oder den Fusszehen erhöht. Der pH des Intimbereiches ist mit Werten von 3,8 bis 4,5 niedriger als an den restlichen Körperstellen.

Die Vagina, wie auch die Haut, enthält Bakterien, mit denen die Frau in vollständiger Harmonie lebt. Diese Bakterien sind Bestandteile der Scheidenflora (Vaginalflora).

Nach der Pubertät setzt sich die Scheidenflora hauptsächlich aus Döderlein- oder Milchsäure-Bakterien zusammen.

Die Scheidenflora ist generell aus verschiedenartigen Bakterien zusammengestellt. Im gesunden Zustand setzt sie sich allerdings zu 95% aus einem Biofilm-bildenden Laktobazillus zusammen. Die Laktobazillen (Milchsäurebakterien) haben eine Schutzrolle, indem sie das Wachstum der pathogenen (eine Krankheit erzeugenden) Keime hemmen. Der Laktobazillus setzt sich in der Scheidenschleimhaut fest, verstoffwechselt das Glycogen aus dem Vaginalepithelium und produziert Milchsäure. Diese Milchsäure-Produktion erhält den relativ sauren pH-Wert des Intimbereiches zwischen 3,8 und 4,5 aufrecht.

Der physiologische pH des Intimbereiches: ein «natürliches» Abwehrsystem

Viele Faktoren können den physiologischen pH-Wert und/oder die Scheidenflora beeinflussen:
– Behandlung mit Antibiotika
– Hormonelle Schwankungen (Menopause, Schwangerschaft)
– Verwendung von Spirale oder lokaler Verhütungsmittel
– Monatsblutung
– Geschlechtsverkehr
– Eine schlecht angepasste oder zu häufige Intimhygiene

Die pH-Veränderungen im Intimbereich führen zu unangenehmen Symptomen: allgemeines Unwohlsein, Irritationen, unangenehmer Geruch, Ausfluss, vaginale Schmerzen, Juckreiz und Brennen.…

  • Geliofil® stellt das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora wieder her und sorgt für schnelle Abhilfe bei:

– Schlechtem Geruch
– Abnormalem Ausfluss
– Reizungen

  • Geliofil® ist ein mukoadhäsives Gel, das die Vaginalwände bedeckt und so eine sofortige und gezielte Wirkung ermöglicht.
  • Geliofil® ist ein aus zwei natürlichen Wirkstoffen zusammengesetztes Gel: Glykogen  (eine Nährsubstanz für Milchsäurebakterien), das die natürliche Vermehrung der Laktobazillen begünstigt und Milchsäure, um den natürlichen pH-Wert in der Vagina wiederherzustellen.
  • Geliofil® stellt den pH des Intimbereiches und das normale Abwehrsystem auf natürliche Weise wieder her.
  • Geliofil® beruhigt und erleichtert Symptome, die womöglich durch ein gestörtes Flora-Gleichgewicht entstehen.
  • Geliofil® ist von angenehmer Textur und heilt durch seinen schützenden Effekt auf die Schleimhaut.
  • Geliofil® ist sehr einfach in der Anwendung.

 

Wie wird Geliofil® angewendet?

Geliofil® ist ein Gel zur intravaginalen Verabreichung.

Jede Tube mit Applikator entspricht dabei einer Einzeldosis.

Zur Behandlungeine Dosis täglich während 7 Tagen vor dem Schlafengehen anwenden.

Zur Vorbeugung und Erhaltung: eine Dosis täglich über 3 aufeinanderfolgende Tage pro Monat, 3 bis 6 Monate lang. Sexuell aktive Frauen sollten Geliofil® nach der Monatsblutung anwenden.

Geliofil® kann während der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Packung: 7 Einmaldosen (5ml)

Hier können Sie die Packungsbeilage herunterladen (Medizinprodukt: Klasse III)